Über Uns & Judo

Wir über Uns

Die älteste Kampfsportabteilung der TG 04 wurde am 1. März 1976 gegründet und im Judoverband Pfalz als Mitglied aufgenommen. Seitdem werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Sportart Judo („der sanfte Weg“: ju = sanft nachgeben, ausweichen und do = Weg) ausgebildet und trainiert. Die von Jigoro Kano vor über 100 Jahren aus Techniken verschiedener alter japanischer Kampfkünste entwickelte Sportart fördert motorische Grundeigenschaften wie Schnelligkeit, Gewandtheit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Außerdem wird den Schülern ein positives Sozialverhalten nähergebracht, denn gegenseitige Achtung, Vertrauen und Fairness stehen in jedem Training an oberster Stelle. Unser Ziel ist die Förderung von Judo als Breiten- und Freizeitsport, unabhängig von Konstitution, Alter und Geschlecht, als Ausgleich zu Schule und beruflichem Alltag.

Neben der allgemeinen Judoausbildung mit Prüfungslehrgängen und regelmäßigen Gürtelprüfungen, bieten wir auch speziell für die fortgeschrittenen und älteren Judoka eine eigene Übungsstunde in judobezogener Selbstverteidigung an.

Mit sehr viel Spaß und Freude haben die Judoka immer ihre Vorführungen zu den verschiedenen Anlässen wie z.B. dem Bürgerfest, Stadionfest oder dem Ehrungsabend der TG 04 dargeboten. Abwechslungen zum normalen Trainingsalltag bilden u.a. auch unsere jährliche von den Kindern mitgestaltete Weihnachtsfeier, die Teilnahme bei den Ortsmeisterschaften im Schießen und Schwimmen, an leichtathletischen Disziplinen für das allgemeine Sportabzeichen des Deutschen Sport Bundes, sowie die Vereinsmeisterschaft der Judo-Abteilung und gemeinsame Trainingsstunden und  Vergleichskämpfe mit befreundeten Vereinen. Unser Trainingsstandort liegt mit Limburgerhof zentral zwischen Speyer und Ludwigshafen.


Judo

Judo (jap. 柔道 jūdō [erste Silbe stimmhaft: dʒɯːdoː] wörtlich ‚sanfter/flexibler Weg‘, abgeleitet von jū ‚sanft‘, ‚nachgiebig‘, ‚flexibel‘ und dō ‚Weg‘) ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist.

Begründet wurde Judo von Kanō Jigorō (jap. 嘉納治五郎, 1860–1938), Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieser schuf eine Symbiose aus verschiedenen alten Ju-Jitsu Stilen (Koryu), welche er seit seiner Jugend mit großem Fleiß trainiert hatte.

Ein Judo-Kämpfer wird auch Judoka (jap. „Sanftweg-Haus“) genannt, wobei das Suffix „Ka“ die Bedeutung von „jemand, der in etwas bewandert ist“ hat.

Judo ist ein Weg zur Leibesertüchtigung und darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde. Zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen (jita kyōei, 自他共栄) und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist (seiryoku zenyō, 精力善用).

Ziel ist es, diese Prinzipien als eine Haltung in sich zu tragen und auf der Judomatte (jap. Tatami) bewusst in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen. Ein Judo-Meister hört demnach im Idealfall niemals auf, Judo zu praktizieren, auch wenn er nicht im Dōjō (Trainingshalle) ist. Die beiden Säulen des Judo sind im traditionellen Sinne meist der Formenlauf, jap. Kata, und der Übungskampf, jap. Randori (auch als Wettkampf, jap. Shiai). Klassischerweise gehören daneben auch Kogi (講義, Lehrvortrag) und Mondō (問答, Lehrgespräch) zu diesen Säulen. Das heutige Judo ist stark von den Wettkampftechniken der letzten Jahre dominiert und wird auch dementsprechend mit sogenanntem Techniktraining geprägt, bei dem gezielt dafür geeignete Techniken trainiert werden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Judo)